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Hochsauerland Kurier 24.04.02

Foto: Rita Schmücker
Sich ein letztes Mal vor der Schützenfest-Saison zwanglos treffen, Erlebnisse und Erinnerungen austauschen - dies war Ziel des Briloner Schützenballs. Foto: Rita Schmücker


Eselrennen bereitete Schützen auf eine lange Saison vor
Siebter Schützenball in Brilon - Spiel Spaß war Trumph
Foto: Rita SchmückerVON RITA SCHMÜCKER
Brilon.
Noch genau 14 mal schlafen, dann ist in der Stadt Brilon die schützenfestlose Zeit vorbei. Zum Einstieg auf die bevorstehende Saison, die am 8. Mai in Thülen ihren Anfang nimmt, und zur weiteren Festigung der Kontakte untereinander, fand am vergangen Samstag der siebte Stadtvorstandsball der Stadtschützenverbandes Brilon in der Schützenhalle statt.

Es war eine bunte Mischung aus Spiel, Spaß und musikalischer Unterhaltung. Nach den Begrüßungsworten von Peter Lüke 1. Vorsitzender der Schützenbruderschaft Sankt Hubertus Brilon, und Bürgermeister Franz Schrewe, der in seiner Rede die Institution Schützenbruderschaft lobend in den Vordergrund stellte. "Wie kaum ein anderer Verein bringen die Schützen die Menschen zusammen", so Franz Schrewe, konnte das freudige Spektakel beginnen. Die rund 700 Anwesenden staunten nicht schlecht, als ein Esel die Schützenhalle betrat, auf dem die aktuellen Schützenkönigspaare ein Eselrennen abhalten sollten. Nach dem Eröffnungstanz des amtierenden Stadtkönigspaares und der Begrüßung mit dem Briloner Schützenlied konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Esel Huberta aus Pappmaschee wurde zusammen mit Franz Schrewe in den Raum gerollt. Jetzt war blindes Vertrauen und Orientierungssinn gefragt. Mit verbundenen Augen musste einer den Esel schieben, während der "Reiter" ihm Richtungsanweisungen gab. Dabei taten sich manche derart schwer, dass die als Hindernis dienenden Tannen manchmal arg ins Schwanken gerieten, was den Spaßfaktor in die Höhe trieb. Für die Gewinner gab es Sachspenden und Gutscheine zu gewinnen. Anschließend spielte die Big Band des Blasorchester Brilons zum Tanz auf.